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Energietechnik

Neben der industriellen Prozesswärme entwickelt promeos auch Applikationen für die Bereiche Energie- und Heizungstechnik, zum Beispiel die rückstandsfreie Verdampfung von flüssigen Brennstoffen basierend auf dem von promeos lizenzierten „Kalte Flamme“ -Prinzip.


Die Besonderheit des von promeos entwickelten Verdampfers VAPO liegt darin, dass die zur Verdampfung des Brennstoffes notwendige Energie nicht von außen zugeführt wird, sondern dem Brennstoff selbst entnommen wird. Dies ist dadurch möglich, dass der Brennstoff in dem Verdampfer eine so genannte Niedertemperaturoxidation („Kalte Flamme“) durchläuft, bei der ein Teil der Brennstoffenthalpie in Wärme umgesetzt wird und somit zur Aufbereitung des Brennstoffes zur Verfügung steht. Dies ermöglicht, den Verdampfungsprozess nach einer kurzen Startphase, in der die Luft elektrisch vorgeheizt wird, ohne jedwede Energiezufuhr von außen ablaufen zu lassen. Da diese Niedertemperaturoxidation sich in einem Temperaturbereich von circa 450-480°C stabilisiert, ist sichergestellt, dass der gesamte Brennstoff in die Gasphase überführt wird. Da die Energie nicht über Oberflächen auf den Brennstoff übertragen wird, ist die Gefahr der Bildung von Ablagerungen drastisch reduziert. Die Gestaltung des Verdampfers erlaubt es dabei, den Brennstoffmassenstrom in einem weiten Bereich zu modulieren (zum Beispiel von 0,2-1,7 kg/h), ohne dass es zum Abbruch der Reaktionen kommt.  

Neben der rückstandsfreien Verdampfung und dem großen Modulationsbereich war auch die Kompaktheit des Verdampfers und die Verwendung möglichst einfacher und preiswerter Materialien und Subsysteme in der Entwicklung sehr wichtig. Das Brennstoffeinspritzsystem beispielsweise besteht aus einer Standard- Ölbrennerdüse (0,40gal/h) und einer frequenzgesteuerten serienmäßigen kleinen Kolbenpumpe.

Den Verdampfer gibt es derzeit in zwei Leistungsgrößen und zwar von 2-20 kW und von 6-50 kW. Das verwendete Verfahren gestattet grundsätzlich die Verdampfung von allen höherwertigen Kohlenwasserstoffen, wie zum Beispiel Heizöl EL, Diesel, Kerosin, Biodiesel und auch unverestertes Pflanzenöl. Die Systeme sind derzeit für Heizöl EL und Diesel qualifiziert. Werden unbehandelte Pflanzenöle wie Rapsöl eingesetzt, ist es erforderlich, aufgrund der wesentlich höheren Viskosität dieser Öle, das Einspritzsystem anzupassen.

Als Folgeschritt auf die Entwicklung des Verdampfers wurde ein Brennersystem für den Heizungsmarkt entwickelt, das in der Lage ist, mit dem Brennstoff Heizöl EL in einem Leistungsbereich von 4-20 kW zu modulieren. Zur Zeit wird es an einem Ölbrennwertkessel intensiv getestet. Damit wird es möglich, auch mit einem Ölbrenner künftig Leistungen deutlich unter 10 kW zu erreichen und stufenlos zu modulieren. Dies sind Eigenschaften, die bisher nur Gasbrenner besaßen und die dazu führten, dass Öl immer stärker von Gas verdrängt wurde. Das von promeos entwickelte VAPOREO-System in Kombination mit einem Ölbrennwertkessel kann deshalb den Brennstoff Öl aus ökologischen und ökonomischen Gründen wieder zu einer echten Alternative zu einer modernen Gasbrennwertheizung machen.